Es kann so schnell passieren – ein Unfall mit einer schweren Kopfverletzung.

Nachdem es in den Wochen nach dem Unfall ums Überleben ging, ist der anschließende Kampf zurück ins alltägliche Leben mühsam und langwierig.

Nach einem Schädel-Hirn-Trauma müssen Dinge, die so lange selbstverständlich waren, komplett neu erlernt werden. Sprechen, Schreiben und Lesen müssen geübt werden. Auch ganz automatische Prozesse wie das Schlucken funktionieren manchmal erst nach langer Übung wieder.

Zu einer vollständigen Heilung kommt es nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma selten und so gilt es neben einem fortwährenden Training der Fertigkeiten auch darum, mit einer Behinderung zu leben, die für Fremde manchmal auch gar nicht sichtbar ist und den Betroffenen doch teilweise sehr einschränkt.

In Flensburg möchte sich eine junge betroffene Frau mit anderen betroffenen Menschen (bis 50 Jahre) darüber austauschen, wie sie den Weg in ein Leben, welches wieder gut funktioniert, wiederfanden und welche Schritte hilfreich waren und sind, um den neuen Lebensentwurf zu bewältigen.  Die monatlichen Treffen sollen dazu da sein, sich gegenseitig zu motivieren, zu stärken und sich zu unterstützen.

Interessierte Menschen wenden sich bitte an KIBIS in Flensburg, Tel.: 0461 5032618, E-Mail: kibis@hausderfamilie-flensburg.de