Huntington-Krankheit

Die Huntington-Krankheit ist eine sehr seltene, vererbbare Erkrankung des Gehirns. Sie ist eine fortschreitende Erkrankung, die meist zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr ausbricht. Viele Patient*innen leiden unter neurologischen Störungen, beispielsweise Bewegungsstörungen oder psychischen Veränderungen wie Verhaltensstörungen. Im fortgeschrittenen Stadium kommt ein Rückgang der intellektuellen Fähigkeiten hinzu. Die Huntington-Krankheit verläuft fortschreitend. Ursache ist ein verändertes Gen (Genmutation).

Selbsthilfegruppen bieten das Gefühl, verstanden zu werden und nicht allein zu sein, Gespräche zur emotionalen Unterstützung, Klärung der eigenen Gefühle und deren Auswirkungen auf das Leben der Familie, gegenseitige praktische Hilfe, Informationen zu sozialen und medizinischen Fragen. Die Gruppe gestaltet entsprechend der Bedürfnisse und Interessen ihrer Teilnehmer*innen die Zusammenkünfte gemeinsam und entscheidet über ihre Schwerpunkte und die Häufigkeit ihrer Treffen.

Geplant ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene mit der Diagnose Huntington-Krankheit und Angehörige.

Kontakte und Information über KIBIS, der Selbsthilfekontaktstelle in Flensburg:

Tel. 0461/ 8693 518 oder per E-Mail: kibis@ads-flensburg.de