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in Flensburg (gefördert durch die BKK mobil oil)

„In-Gang-Setzer“ – Starthilfe geben / Selbsthilfe aktivieren.
Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Selbsthilfegruppen. Wie kann der Weg zur Selbsthilfe im Gesundheits- und Sozialbereich erleichtert werden?

KIBIS Flensburg führt das bundesweite Gemeinschaftsprojekt „In Gang Setzer“ des Paritätischen NRW und des BKK-Landesverbands Nordwest durch.

Starthilfe erforderlich
Gerade die Anfangszeit einer Selbsthilfegruppe ist von Unsicherheit und Verletzbarkeit geprägt. An Selbsthilfe interessierten Personen fehlen jedoch manchmal die kommunikativen und organisatorischen Fähigkeiten, um diese sensible Startphase konstruktiv zu gestalten. Genau hier setzt die aus Dänemark stammende Idee der „In-Gang-Setzer“ an.

Was machen „In-Gang-Setzer“?
„In-Gang-Setzer“ sind ehrenamtliche Mitarbeiter der lokalen Selbsthilfe-Kontaktstellen. Sie unterstützen neue und aktive Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase und in Krisensituationen. Dabei bringen sich die „In-Gang-Setzer“ nicht in den thematischen Austausch der Gruppe ein. Ihr Engagement ist zeitlich begrenzt: Sie helfen den Teilnehmern, zusammen zu finden und miteinander zu reden. „In-Gang-Setzer“ geben Starthilfe zur Selbsthilfe.

Ansprechpartnerin bei KIBIS Flensburg: Jane Jöns, Antje Münker

 

Pressemitteilung zur 1.000-sten IGS

In-Gang-Setzer helfen Selbsthilfegruppen beim Start

KIBIS Flensburg mit 4 Ehrenamtlichen am bundesweiten Projekt beteiligt

Auf einer Tagung in Münster wurde am 19. September 2018 die bundesweit 1.000-ste In-Gang-Setzung gewürdigt. In-Gang-Setzer sind ehrenamtliche Mitarbeiter von Selbsthilfe-Kontaktstellen, die Selbsthilfegruppen beim Start helfen. „Wir sind 2012 in das bundesweite Projekt eingestiegen, um mehr Unterstützungsmöglichkeiten bei Gruppengründungen anbieten zu können.“ erläutert Jane Jöns von der Selbsthilfekontaktstelle in Flensburg.

Oft fällt es Menschen aufgrund ihrer Erkrankung oder fehlenden Knowhows zunächst schwer, die sensible Phase der Gruppengründung zu gestalten. Eine befristete Begleitung durch entsprechend geschulte Ehrenamtliche mit Gruppenerfahrung finden darum viele ermutigend. In-Gang-Setzer bringen die Selbsthilfe-Interessierten miteinander in Kontakt und geben ihnen Impulse dafür, ihr Miteinander zu gestalten. Wenn die Gruppe eigenständig ist, ziehen sich die In-Gang-Setzer zurück. „Unsere Aufgabe als Kontaktstelle ist es, die In-Gang-Setzer dabei durch regelmäßigen Austausch und Beratung fachlich zu begleiten.“ So Antje Münker von KIBIS Flensburg.

Das Konzept der In-Gang-Setzung hat sich in den 10 Jahren seiner Umsetzung vielfach bewährt. Inzwischen sind bundesweit über 40 Kontaktstellen an dem In-Gang-Setzer-Projekt in Trägerschaft des Paritätischen NRW beteiligt. Der Erfolg des Projekts ist auch der nachhaltigen Förderung durch die Betriebskrankenkassen zu verdanken.

 

Seit dem Jahr 2013 führt KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle in Flensburg, mit vier weiteren Selbsthilfekontaktstellen, Neumünster, Kiel, Plön und Pinneberg in Kooperation mit der AOK- NordWest ein landesweites Projekt „Selbsthilfe und Migration“, um Migrantinnen und Migranten die gleiche Chance zur Partizipation an der Selbsthilfe zu geben.
Das Ziel ist es, neue Zugangswege zur Selbsthilfeunterstützung über die Kontaktstellen zu schaffen, die Gesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und bessere gesellschaftliche Integration von verschiedenen ethnischen Gruppen zu ermöglichen.
Der Ansatzpunkt ist, muttersprachliche Selbsthilfegruppen durch ausgebildete zweisprachige Multiplikatoren zu unterstützen, zu begleiten und in schwierigen Phasen als Ansprechpartner zur Seite zu stehen.

Wenn Sie interessiert sind an ehrenamtlicher Mitarbeit, wenden Sie sich bitte an die Selbsthilfekontaktstelle.

krebskompass-logo
KIBIS Flensburg etablierte und koordiniert ein Netzwerk aus professionellen Helfern und Krebsbetroffenen sowie Angehörigen. Ziel des Netzwerks „Krebskompass“ ist es, gemeinsam über die Bedeutung von Psychosozialer Unterstützung aufzuklären, sowie Betroffenen und ihren Angehörigen eine bessere Versorgung bieten zu können.
Die Selbsthilfekompetenz von Krebsbetroffenen zu stärken ist das Kernvorhaben.

www.krebskompass-flensburg.de

Kontakt über KIBIS


JSH-Logo
Du bist zwischen 18 bis 35 Jahren und hast dich entschieden,
das, was dich bewegt, nicht als Problem zu sehen, sondern als Herausforderung,
die du gemeinsam mit anderen angehen willst?

Hier hast du die Möglichkeit, dich in ganz unterschiedlichen Themen
zu engagieren, ganz egal, ob du selbst betroffen oder ein Angehöriger bist
oder einfach für ein bestimmtes Thema brennst.

Die Lebensthemen können z.B. Stress in der Ausbildung oder im Studium, aber auch Ängste,
Depressionen, chronische Erkrankungen, Sucht, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
… usw. sein.

 

Das Projekt „junge Selbsthilfe“ bietet einen Rahmen, wo du dich mit deinen Ideen einbringen kannst. Es ist eine tolle Möglichkeit dich auszuprobieren, von anderen zu lernen und deinen eigenen Weg in die Selbsthilfe zu finden.

Die Möglichkeiten sind zahlreich und individuell. Wir unterstützen dich in deiner Ideenfindung und Umsetzung!

Das KIBIS Projekt wird von der AOK NORDWEST gefördert.

Ansprechpartnerin in Flensburg: Marion Siegler, Nikoletta Kapa

 

Kontakt unter:
Tel. 0461 – 503 26 18
Email: kibis@hausderfamilie-flensburg.de

Es geht weiter…

…Krebs-Selbsthilfetheater arbeitet an „Übermorgen vielleicht“

Nach einem ereignisreichen Jahr mit sieben Aufführungen von „Heute, alles anders“ in Hamburg und Schleswig-Holstein, beginnt das Selbsthilfetheater Flensburg mit der Arbeit an dem neuen Stück „Übermorgen vielleicht“. Die Theatergruppe existiert seit Oktober 2016, wurde initiiert von KIBIS Flensburg und wird finanziell gefördert durch die AOK Nordwest.
In „Heute, alles anders“ stand die Angst vor einer Diagnose und das dadurch veränderte Lebensgefühl im Mittelpunkt. Nun bewegt sich die Arbeit in eine neue Richtung. Beim neuen Stück „Übermorgen vielleicht“ führt Elisabeth Bohde von der Theaterwerkstatt Pilkentafel die Regie und der Blick richtet sich auf die Angehörigen an Krebs erkrankter Menschen.
Aber wieder gilt vor allem: Leben mit schwerer Krankheit ist auch ein ganz Alltägliches, stellt vor Fragen, die in jedem Leben eine Rolle spielen und hat ziemlich viele gute Momente – und somit darf gelacht werden.

 

Hier einmal alle Termine inkl. Ort auf einen Blick:

Flensburg

15.September/ 19.00 Uhr
Premiere in der Theaterwerkstatt Pilkentafel, Pilkentafel 2, 24937 Flensburg

16. September/ 16.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

10. November/ 19.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

11. November/ 16.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

Geesthacht

29.September/ 17.00 Uhr OberstadtTreff , Dialogweg 1, 21502 Geesthacht

 

Kontakt und Kartenreservierung unter:

selbsthilfetheater@kibis-flensburg.de

Tel.    0461/ 50 326-18
Fax    0461/ 50 326-19