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in Flensburg (gefördert durch die BKK mobil oil)

„In-Gang-Setzer“ – Starthilfe geben / Selbsthilfe aktivieren.
Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Selbsthilfegruppen. Wie kann der Weg zur Selbsthilfe im Gesundheits- und Sozialbereich erleichtert werden?

KIBIS Flensburg führt das bundesweite Gemeinschaftsprojekt „In Gang Setzer“ des Paritätischen NRW und des BKK-Landesverbands Nordwest durch.

Starthilfe erforderlich
Gerade die Anfangszeit einer Selbsthilfegruppe ist von Unsicherheit und Verletzbarkeit geprägt. An Selbsthilfe interessierten Personen fehlen jedoch manchmal die kommunikativen und organisatorischen Fähigkeiten, um diese sensible Startphase konstruktiv zu gestalten. Genau hier setzt die aus Dänemark stammende Idee der „In-Gang-Setzer“ an.

Was machen „In-Gang-Setzer“?
„In-Gang-Setzer“ sind ehrenamtliche Mitarbeiter der lokalen Selbsthilfe-Kontaktstellen. Sie unterstützen neue und aktive Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase und in Krisensituationen. Dabei bringen sich die „In-Gang-Setzer“ nicht in den thematischen Austausch der Gruppe ein. Ihr Engagement ist zeitlich begrenzt: Sie helfen den Teilnehmern, zusammen zu finden und miteinander zu reden. „In-Gang-Setzer“ geben Starthilfe zur Selbsthilfe.

Seit dem Jahr 2013 führt KIBIS, die Selbsthilfekontaktstelle in Flensburg, mit vier weiteren Selbsthilfekontaktstellen, Neumünster, Kiel, Plön und Pinneberg in Kooperation mit der AOK- NordWest ein landesweites Projekt „Selbsthilfe und Migration“, um Migrantinnen und Migranten die gleiche Chance zur Partizipation an der Selbsthilfe zu geben.
Das Ziel ist es, neue Zugangswege zur Selbsthilfeunterstützung über die Kontaktstellen zu schaffen, die Gesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und bessere gesellschaftliche Integration von verschiedenen ethnischen Gruppen zu ermöglichen.
Der Ansatzpunkt ist, muttersprachliche Selbsthilfegruppen durch ausgebildete zweisprachige Multiplikatoren zu unterstützen, zu begleiten und in schwierigen Phasen als Ansprechpartner zur Seite zu stehen.

Wenn Sie interessiert sind an ehrenamtlicher Mitarbeit, wenden Sie sich bitte an die Selbsthilfekontaktstelle.

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KIBIS Flensburg etablierte und koordiniert ein Netzwerk aus professionellen Helfern und Krebsbetroffenen sowie Angehörigen. Ziel des Netzwerks „Krebskompass“ ist es, gemeinsam über die Bedeutung von Psychosozialer Unterstützung aufzuklären, sowie Betroffenen und ihren Angehörigen eine bessere Versorgung bieten zu können.
Die Selbsthilfekompetenz von Krebsbetroffenen zu stärken ist das Kernvorhaben.

www.krebskompass-flensburg.de

Kontakt über KIBIS

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Die Zielgruppe dieses Projektes sind junge Leute im Alter von 18 – 35 Jahren. Junge Menschen befinden sich in anderen Lebensprozessen, die ältere Menschen schon durchlaufen haben. Somit beschäftigen sie andere Themen.
Das Projekt beinhaltet einen regelmäßig stattfindenden Austausch in Form eines Stammtisches und die Gründung eigener junger Selbsthilfegruppen.
Ziel dieses Projektes ist es junge Menschen mit dem Bereich der Selbsthilfe, insbesondere der Selbsthilfegruppen, vertraut zu machen. Sie erfahren selbst, wie es ist in einer Gruppe zu sein und ein Teil von ihr zu werden. Die jungen Menschen erleben selbst die Prozesse die nötig sind, um zu einer Gruppe zusammen zu wachsen.
Es gibt keine vorgegebenen Themen, somit hat jeder die Chance, zu besprechen, was ihn gerade bewegt. Themen können sein: Stress in der Ausbildung oder im Studium, aber auch Ängste, Depressionen, chronische Erkrankungen, Sucht. Dabei ist es ganz egal, ob man Selbstbetroffen oder ein Angehöriger ist.
Die persönlichen Vorteile sind zahlreich und individuell wie zum Beispiel: sich selbst kennen zu lernen, neue Bewältigungsstrategien zu lernen, aktiv Schwierigkeiten zu überwinden, die eigenen Ressourcen kennen zu lernen, sich für Andere einzusetzen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen.
Das KIBIS Projekt wird von der AOK NORDWEST gefördert.
Das Projekt wird von der päd. Mitarbeiterin Nikoletta Kapa (Psychologin B.A.) fachlich begleitet.

Kontakt unter:
Tel. 0461 – 503 26 18
Email: kibis@hausderfamilie-flensburg.de

Es geht weiter…

…Krebs-Selbsthilfetheater arbeitet an „Übermorgen vielleicht“

Nach einem ereignisreichen Jahr mit sieben Aufführungen von „Heute, alles anders“ in Hamburg und Schleswig-Holstein, beginnt das Selbsthilfetheater Flensburg mit der Arbeit an dem neuen Stück „Übermorgen vielleicht“. Die Theatergruppe existiert seit Oktober 2016, wurde initiiert von KIBIS Flensburg und wird finanziell gefördert durch die AOK Nordwest.
In „Heute, alles anders“ stand die Angst vor einer Diagnose und das dadurch veränderte Lebensgefühl im Mittelpunkt. Nun bewegt sich die Arbeit in eine neue Richtung. Beim neuen Stück „Übermorgen vielleicht“ führt Elisabeth Bohde von der Theaterwerkstatt Pilkentafel die Regie und der Blick richtet sich auf die Angehörigen an Krebs erkrankter Menschen.
Aber wieder gilt vor allem: Leben mit schwerer Krankheit ist auch ein ganz Alltägliches, stellt vor Fragen, die in jedem Leben eine Rolle spielen und hat ziemlich viele gute Momente – und somit darf gelacht werden.

 

Hier einmal alle Termine inkl. Ort auf einen Blick:

Flensburg

15.September/ 19.00 Uhr
Premiere in der Theaterwerkstatt Pilkentafel, Pilkentafel 2, 24937 Flensburg

16. September/ 16.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

10. November/ 19.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

11. November/ 16.00 Uhr
Theaterwerkstatt Pilkentafel

Geesthacht

29.September/ 17.00 Uhr OberstadtTreff , Dialogweg 1, 21502 Geesthacht

 

Kontakt und Kartenreservierung unter:

selbsthilfetheater@kibis-flensburg.de

Tel.    0461/ 50 326-18
Fax    0461/ 50 326-19